Kurz nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitagabend auf seiner Plattform Truth Social überraschend eine Einigung mit Dänemark und Grönland im Streit über die Insel verkündet hatte, überschlugen sich die Unterstützer seiner „Make America Great“-Bewegung (MAGA) mit Lobpreisungen. „Er hat es getan“, schrieb die rechte Influencerin Laura Loomer auf X, „Präsident Trump hat jetzt die strategische Kontrolle über Grönland“.
Katie Miller, die Ehefrau des Vize-Stabschef im Weißen Haus, Stephen Miller, verbreitete eine in der amerikanischen Flagge gehüllte Abbildung Grönlands mit den Worten „Es geschieht“. Auf Fox News, ein Trump gegenüber sehr positiv gestimmter US-Sender, sprach ein Kommentator von einem „großen strategischen Sieg“.
US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich zufrieden: „Dieses Abkommen beseitigt dauerhaft und vollständig unsere Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit in Grönland“, schrieb er.
Unabhängige Experten widersprachen jedoch der Darstellung, dass es sich um einen „historische“ Einigung handele. Nach allem, was bislang über die Vereinbarung bekannt sei, scheine sie nur wenig über das hinauszugehen, was bereits 1951 vereinbart und 2004 erweitert worden sei, so die Kritik.
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Analyse: Ein Problem bleibt nach der Einigung zwischen Grönland und USA
Source
Handelsblatt
· Dana Heide