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Dresden â Hertha BSC: Auch der Fehlschuss des Jahres kann Berlin nicht stoppen
Hertha BSC ist in der Zweiten Liga weiter die Mannschaft der Stunde. Die Berliner feierten den sechsten Sieg im sechsten Spiel und gehen als Tabellenführer mit weiÃer Weste in die Länderspielpause. Bei Dynamo Dresden drehten sie einen 0:1-Rückstand und gewannen am Ende hochverdient 2:1 (1:1). Mann des Tages war Jon Dagur Thorsteinsson, der beide Treffer für Hertha erzielte. Allerdings gerieten die Gäste in der 10. Minute durch Patrice Covic zunächst in Rückstand. Thorsteinsson (29.) gelang aber der Ausgleich und auch der Siegtreffer (80.) â beides sehenswerte Fernschüsse. Kurz nach der Pause hätten die Berliner schon in Führung gehen müssen, doch der eben eingewechselte Gustav Nilsson leistete sich den Fehlschuss des Jahres. Der Schwede vollbrachte das Kunststück, einen flachen Querpass aus zwei Metern nicht im Tor unterzubringen, sondern den Ball über die Querlatte zu schieÃen. Wenig später folgte die zweite kuriose Szene, als Oluwaseun Adewumi zur Führung einköpfte. Niemand beanstandete das Tor â weder die Gegner noch der Schiedsrichter. Dennoch meldete sich der Videoschiedsrichter, weil der Angreifer den Ball entweder an seine eigene Hand oder an die Hand von Nilsson geköpft haben soll, ehe dieser die Linie überschritt. Gänzlich zu klären war dies nicht. Dynamo Dresden auf einem Abstiegsplatz âEs war kein Handspiel von mirâ, sagte Adewumi nach der Partie bei Sky: âIch war geschockt, dachte, das Tor war eine hundertprozentige Sache.â Auch Trainer Stefan Leitl hatte während des Spiels auf der Bank fassungslos reagiert. Er konnte später aber doch noch jubeln, weil seine Mannschaft in dem kampfbetonten Spiel immer besser wurde und die eigene Ãberlegenheit in der zweiten Halbzeit schlieÃlich in den Sieg umwandelte. Hertha beeindruckte auch in hektischen Phasen mit groÃer Souveränität, Ruhe und Ãbersicht. Der Tabellen-17. Dresden (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/dresden/) war am Ende spielerisch, aber auch physisch überfordert. âWir hätten noch das ein oder andere Tor machen könnenâ, sagte Leitl über die Schlussphase: âEs freut mich besonders, dass wir auch in solchen Situationen das FuÃballspielen nicht einstellen.â
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WELT
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