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AfD-Spitzenkandidatin in Berlin: Durchsuchung bei Brinker-Mitarbeiter â Ermittler finden Drogen und Nazi-Devotionalien
Bei einem engen Mitarbeiter der Berliner AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker ist in dieser Woche eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden. Hintergrund war nach Angaben von â Bild (verlinkt auf https://www.bild.de/politik/inland/razzia-bei-mitarbeiter-der-berliner-afd-spitzenfrau-sie-fanden-drogen-und-nazi-zeug-statt-waffen-6aad7aab4453e0520be1a303) â der Verdacht auf illegalen Waffenbesitz. Die gesuchten Waffen wurden bei dem Einsatz demnach nicht gefunden. Die Ermittler stieÃen stattdessen auf Drogen und offenbar auf Gegenstände mit nationalsozialistischem Bezug. Bei dem Mann handelt es sich um Jürgen Sch., einen persönlichen Mitarbeiter Brinkers in deren Reinickendorfer Wahlkreisbüro. Er lebt allein in einem Haus im Berliner Ortsteil Lichterfelde. Die Durchsuchung erfolgte auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses, der sich demnach auf den Verdacht des illegalen Waffenbesitzes bezog. Nach den vorliegenden Angaben fanden die Ermittler keine Waffen, dafür jedoch Drogen sowie mutmaÃliche Nazi-Devotionalien. AuÃerdem soll sich in dem Haus umfangreiches Material der AfD befunden haben. Der Mitarbeiter soll bei der Durchsuchung darauf hingewiesen haben, dass er für Brinker arbeitet. Kollegen beschreiben den Mann laut âBildâ als Sammler, der regelmäÃig auf Flohmärkten unterwegs sei und dort unterschiedliche Gegenstände kaufe. Die Drogen sollen sich nach diesen Angaben in einer Schallplatte befunden haben. Weitere Einzelheiten zu den Funden und deren Bedeutung für das Ermittlungsverfahren sind zunächst nicht bekannt. Brinker: âWir warten jetzt die Ermittlungen abâ Brinker äuÃerte sich gegenüber der Zeitung zu den bei ihrem Mitarbeiter gefundenen Gegenständen. âIch hatte niemals einen Anhaltspunkt dafür, dass er in einer solchen Richtung tickt. Er ist einfach Sammler. Wir warten jetzt die Ermittlungen ab.â Brinker kandidiert bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zum dritten Mal als Spitzenkandidatin der AfD. Umfragen zufolge kommt die AfD in der Woche vor dem Wahlsonntag auf 18 Prozent und liegt damit hinter der Linken und der CDU auf Platz drei. Zweite Durchsuchung im Berliner Wahlkampf Die Durchsuchung bei Brinkers Mitarbeiter ist nicht der einzige Ermittlungsfall, der den Berliner Wahlkampf beschäftigt. Bereits in der vergangenen Woche durchsuchten Ermittler aus Hannover die Wohnung des SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach in Schöneberg. Ermittelt wird gegen Krach unter anderem wegen eines Anfangsverdachts der Vorteilsnahme in zwei Fällen â wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Nachnutzung eines Klinikgeländes in Lehrte bei Hannover, wo er früher Regionspräsident war. âIch verspreche euch, diese Vorwürfe stimmen nichtâ, rief Krach den Zuhörern in Charlottenburg zu. In einem Rechtsstaat könne die Staatsanwaltschaft auch elf Tage vor einer Wahl eine Wohnung durchsuchen. âZu einem Rechtsstaat gehört aber auch die Unschuldsvermutung. Und das ist mir wichtig. Ich weise diese Vorwürfe in aller Deutlichkeit zurückâ, sagte er.
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WELT
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